Chronik Freischütz Langreder e.V.

1906 Der Schützenverein „Freischütz Langreder“ wurde am 28. Oktober 1906 von mehreren schießsportfreudigen
Männern unter der damaligen Bezeichnung „Patriotische Schützengesellschaft Langreder“ im Gasthaus von
Friedrich Ahrberg ins Leben gerufen.
Vorstandsmitglieder waren: Friedrich Meyer, Wilhelm Meyer, Friedrich Ahrberg und Friedrich Hümpel.
   
1909 Anfang des Jahres wurde als neues Vereinslokal das Gasthaus von Heinrich Meyer gewählt.
Am 11. und 12. Juli wurde während des Schützenfestes die Fahnenweihe vollzogen.
Die Fahne kostete mit Zubehör 249,00 DM. Der Schießstand befand sich im Saal des Vereinswirtes.
   
1928 Bis 1928 wurde mit dem Luftgewehr geschossen.
   
1929 erfolgte der Umbau des Schießstandes und es wurde auf Entfernung von 18 Metern geschossen.
   
1931 Am 1. und 2. Pfingsttag fand auf dem hiesigen Festplatz die Feier des 25-jährigen Vereinsbestehens statt,
dem morgens ab 06:00 Uhr ein Silberpreisschießen und Ehrenscheibenschießen voran ging.
Durch Bereitstellung eines Schießstandes beim Lohteich konnte ein Kleinkaliberschießen
– Entfernung 50 Meter – durchgeführt werden.
   
1932 wurde eine Kleinkaliber-Schießanlage nebst Unterkunft in der Langreder Schweiz errichtet. Diese Anlage hat
bis April 1945 ihren vollen Zweck erfüllt wurde aber durch Zerstörungswütige ein Raub der Flammen.
Als Folge des 2. Weltkrieges kam der gesamte Schießsport zum Erliegen, so dass ein Neuanfang erforderlich
wurde.
   
1953 Diese Neugründung erfolgte am 23. Januar 1953 im alten Vereinslokal Heinrich Meyer.
Zur Gründungsversammlung waren 15 Personen erschienen.
Der Verein erhielt den Name „Freischütz Langreder“.
Zum ersten Vorsitzenden wählten die GründungsmitgliederFriedrich Bolte, der zweite Vorsitzende wurde
Werner Ahrberg. Schriftführer Friedrich Lange, Kassierer Fritz Kolle und Sportleiter Günter Behnsen.
   
1959 Ab 7. Februar war Friedrich Sprengel 1. Vorsitzender, Heinz Gieseke 2. Vorsitzender.
   
1959 Die Grundsteinlegung zum jetzigen Schützenhaus erfolgte im April durch den 1. Vorsitzenden
und dessen Sohn Rolf.
   
1962 Ab 23. November war Werner Ahrberg wieder 2. Vorsitzender.
   
1963 Laut Versammlungsbeschluss vom 4. Juli wurde der Verein gerichtlich eingetragen.
   
1964 wurde die Damenabteilung gegründet, die heute fester Bestandteil im Gesamtverein ist.
Ihr 25-jähriges Bestehen wurde 1988 in einem Festakt gefeiert.
   
1965 am 30. Januar wurde Wilhelm Schramke zum 1. Vorsitzenden gewählt.
   
1971 Bis 1971 wurde der Schießbetrieb in der einzigen örtlichen Gaststätte durchgeführt. Durch plötzliche
Aufgabe des Pächters der Gaststätte war ein Schießbetrieb nicht mehr gegeben. Es wurde nach einer
Lösung gesucht. Werner Ahrberg stellte seinerzeit einige Räumlichkeiten auf seinem Dachboden für den
Schießbetrieb zur Verfügung.
   
1972 Am 29. Januar übernahm Werner Ahrberg die Stelle des 1. Vorsitzenden und Dieter Grossmann die
des 2. Vorsitzenden.
   
1981 Der Traum, eine Schießhalle für Luftdruckwaffen an das Schützenhaus anzubauen, wurde 1981 in die Tat
umgesetzt. Das Bauvorhaben wurde vom ersten Spatenstich bis zum letzten Pinselstrich in Eigenleistung
erstellt. Um dieses Bauvorhaben zu verwirklichen, war es nötig, daß alle Schützenbrüder und
Schützenschwestern ihren Gemeinschaftssinn unter Beweis stellten. Dies hat hier hervorragend geklappt.
Auch waren einige Sponsoren erforderlich.
Aber sicherlich war es viel wichtiger, daß der 1. Vorsitzende Werner Ahrberg bei allen Arbeiten mit gutem
Beispiel voranging. Großen Anteil an der Verwirklichung des Bauvorhabens hatte der heutige 1. Vorsitzende
Heinz Büsing, der dem Schützenverein in technischen und kaufmännischen Fragen zur Verfügung stand.
Er war zur Bauzeit nicht Mitglied im Freischütz.
   
  Der Freischütz verfügt heute über eine moderne und allen Anforderungen gerechte Schießsportanlage für
Luftdruckwaffen. Jährlich wiederkehrende Aktivitäten wie zum z.B. Osterpreisschießen, Pokalschießen der
Ortsvereine sowie der Laternenumzug für die Jüngsten innerhalb der Dorfgemeinschaft, finden immer wieder
großen Anklang.
   
1990 wurde das Schützenhaus an die Frischwasserversorgung angeschlossen. Es wurden 450 Meter Rohrleitung
von der örtlichen Bebauungsgrenze bis zum Schützenhaus in Eigenleistung verlegt.
   
1991 übernahm Heinz Büsing das Amt des 1. Vorsitzenden.
   
1994 erstmals gewinnen Langreder Jungschützen Goldmedaillen bei den Kreismeisterschaften.
   
1995 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte qualifizieren sich Langreder Jungschützen für die
Landesverbandsmeisterschaften.
   
2001 Im Juni 2001 gewinnt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Langreder Jungschütze bei den
Landestitelkämpfen eine Goldmedaille.
   
2002 Die Vorstandsvorsitzenden wurde neu gewählt.
Als 1. Vorsitzender wurde Dieter Stoffregen und als 2. Vorsitzender Karl-Heinz Rehbock gewählt.
Der bisherige 1. Vorsitzender Heinz Büsing wurde als Ehrenvorsitzender ernannt.
   
2003 Die Holzklappstühle für die Halle wurden durch bequeme Stapelstühle ersetzt.
Erstmalig findet mit gutem Erfolg rings um das Schützenhaus ein Herbstfest statt.
   
2005 Der Kühlraum des Schützenhauses wurde generalüberholt und der Wertungsraum saniert.
Walter Nacke wird Datenschutzbeauftragter des Vereins.
   
2006 Das 100-jährige Jubiläum des Freischütz Langreder e.V. wird zusammen mit dem Kreisschützenfest
vom 19. bis 21. Mai gefeiert.